같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같
БЪЛГАРСКА�
ПРАВОСЛАВНА� ЦЪРКВА� -
БЪЛГАРСКА�
ПАТРИАРШИЯ
БЪЛГАРСКА�
ЗАПАДНО� И�
СРЕДНОЕВРОПЕЙСКА�
ЕПАРХИЯ
BULGARISCHE Di�zese� von� WEST- und MITTELeuropa
BULGARISCHE ORTHODOXE KIRCHE - BULGARISCHES PATRIARCHAT
같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같같
Der Medienbeauftragte
Protodiakon der Di�zese젨 Dipl.-Ing.� Stefan�
Gross
Wurzerstr. 104,젨
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Godesberg
Telefon: +49� (0) 2236 - 79 23 14
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Kurzinformation
�zur
1100-j�hrigen Geschichte
der
Bulgarischen� Orthodoxen� Kirche
Die Geschichte des Christentums im heutigen bulgarischen
Raum begann mit den Missionsreisen des Hl. Apostels PAULUS.� Die st�dtische Bev�lkerung Thrakiens und Moesiens und der
Gro�teil der eingewanderten Slawen waren bereits Christen als� F�rst BORIS I. im Jahre 865 f�r sich und sein
gesamtes Volk das Christentum annahm und die Sch�ler der Hll.
KIRIL und METHODIJ unter der F�hrung des�
Hl. KLIMENT und des Hl. NAUM mit der Verbreitung der christlichen Kultur
in der altbulgarisch-slawischen Volkssprache und dem Aufbau einer eigenen
Kirche innerhalb des jungen Bulgarenreiches beauftragte.
870젨 wurde die
bulgarische Kirche zun�chst als ein autonomes Erzbistum unter der Jurisdiktion
des Patriarchats von Konstantinopel in die �stliche orthodoxe
Kirchengemeinschaft aufgenommen.
893젨 fand
das� 1. Konzil des Volkes der Kirche in
der damaligen Hauptstadt Preslaw statt und legte in
der Kirchenordnung die altbulgarische Sprache der Hll.
KIRIL und METHOD als verbindliche Liturgiesprache fest.
927젨 in der Regierungszeit des Zaren
Simeon des Gro�en wurde die seit� 919
bereits autokephale bulgarische Kirche als
Patriarchat anerkannt.� In diesem� "Goldenen Zeitalter" der
bulgarischen Kultur im� 9. und �10. Jahrhundert, das von dem Gebet des gro�en bulgarischen
M�nchsvaters� IOANN von RILA� (-946) begleitet wurde, entstanden in den
Klosterzentren um Preslaw und am Ochrid-See
die Grundlagen der slawischen Literatur.�
Tausende M�nche und Schriftgelehrte schufen jene Basis an kirchlichen
Texten in slawischer Sprache, die ab� 988
die Christianisierung des weiten russischen Raumes erm�glichte.
Die Entwicklung der Bulgarischen Orthodoxen Kirche im
Mittelalter blieb eng mit dem historischen Schicksal des bulgarischen Volkes
und seines Staates verbunden.
Nach einem Niedergang w�hrend der Unterjochung durch
Byzanz erlebte die bulgarische weltliche und geistliche Kultur im� 2. Bulgarischen Reich unter den Zaren Ivan
Assen und Ivan Alexander im� 13. und� 14. Jahrhundert mit zahlreichen kunstvollen
Kirchenbauten und einem regen hesychastischen
M�nchsleben einen zweiten H�hepunkt.
Das Lebenswerk des hervorragendsten
Vertreters dieses hochgebildeten Hesychasmus,
des� Hl. Patriarchen� EVTIMIJ,�
st�rkte die bulgarischen Christen ein letztes Mal bevor sie dann� - ab dem Jahre� 1393 -�
f�r� 500 Jahre ein doppeltes Joch
erdulden mussten.� Nach der Vernichtung
des eigenen Staates durch den Sultan wurde die Kirche dem Patriarchen von
Konstantinopel unterstellt und damit auch die kirchliche Unabh�ngigkeit
zerst�rt.
Die nationale Wiedergeburt begann� 1762
mit dem Buch� "Istorija
Slavjanobolgarska"� des�
Hl. PAISIJ
vom HILENDAR-Kloster.�
Die R�ckbesinnung auf die Wurzeln der eigenen christlichen slawischen
Kultur bereitete den Boden f�r die Erringung der Freiheit.
1870 erlangte die Bulgarische Orthodoxe Kirche mit der
Genehmigung zur Errichtung des�
"Bulgarischen Exarchats" durch ein Ferman des Sultans wieder ihre
Eigenst�ndigkeit.� Das Exarchat organisierte die pastorale Betreuung in� 18 Di�zesen und� 2.700 Pfarrgemeinden mit� 3.300 Priestern,젨 die Volksbildung in� 3.000 Schulen mit� 5.000 Lehrern�
und die F�rsorge in� 7 eigenen
Krankenh�usern.
1953� wurde auch
das selbstst�ndige Bulgarische Patriarchat offiziell wieder hergestellt und auf
dem� 3. Konzil des Volkes der Kirche die
Struktur und Verwaltung der Bulgarischen Orthodoxen Kirche festgelegt.� Zum Patriarchen wurde der Metropolit von Plovdiv� KIRIL
gew�hlt.� Patriarch KIRIL und sein
Nachfolger, der derzeitige Patriarch MAXIM sind von allen orthodoxen Kirchen
als Patriarchen anerkannt.� Mit Prof.
Stefan Zankow stellte die Bulgarische Orthodoxe
Kirche den Vater der orthodoxen �kumenischen Theologie und hat stets engagiert
das Bewusstsein f�r eine christliche �kumene gef�rdert.� Seit 1961 geh�rt sie dem �kumenischen Rat der
Kirchen in Genf (Weltkirchenrat) an.
Nach ihrer Verfassung bestimmt sich die Bulgarische
Orthodoxe Kirche vor allem als젨�
"... ein untrennbares Glied der�
Einen,� Heiligen,� Katholischen (= Versammelten)� und�
Apostolischen Kirche ".
83 %� der� 8,5 Mio. Bulgaren geh�ren der Bulgarischen
Orthodoxen Kirche an,� die heute� 3.700 Gemeinden� in� 12
Di�zesen in Bulgarien und� 2
Auslandsdi�zesen umfasst.� An der Spitze
jeder Di�zese steht ein Di�zesanbischof vom Range eines Metropoliten.� Alle Metropoliten bilden zusammen den� Hl. Synod,� dessen Vorsitzender der Patriarch ist.젨 Das h�chste Entscheidungsorgan in den Fragen
der Verwaltung der Kirche ist das�
"Konzil des Volkes der Kirche", das etwa zu gleichen Teilen
aus gew�hlten Laien und Klerikern besteht.�
In einer Versammlung �hnlicher Zusammensetzung wird auch der Patriarch
gew�hlt und von den Bisch�fen best�tigt.�
Auch der Metropolitanbischof als Hirte der
Ortskirche wird zu gleichen Teilen von gew�hlten Laien und Klerikern vorgew�hlt
und dann von den anderen Metropoliten des�
Hl. Synod best�tigt und in sein Amt
eingesetzt.
Auf Beschlu� des� Hl. Synods wurde
der Sitz des Metropoliten von West- und Mitteleuropa im Jahre� 1994 nach Berlin verlegt.� Die Bulgarische Di�zese von West- und
Mitteleuropa umfasst� 18 Gemeinden in
Ungarn, �sterreich, Deutschland, Italien, Kroatien, Belgien, Frankreich, Spanien,
England, Schweden und Norwegen.
Die rund� 60.000 bulgarischen Gl�ubigen
in Deutschland werden unter der Leitung von Metropolitanbischof
SIMEON von West- und Mitteleuropa unterst�tzt durch Vikarbischof TICHON von Tiveriopol durch� 1
Archimandriten,� 4 Priester und� 4 Diakone in den Gemeinden von M�nchen,
Stuttgart, Berlin, Leipzig und D�sseldorf betreut.